Kloster Plankenstetten

Letztes Wochenende war das Planungstreffen von Bluepingu in der Benediktinerabtei Plankstetten. Als Mensch mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten stellt sich die Frage bekomm ich was zu essen?

Geübt stellt man vorab eine entsprechende Anfrage an die Küche und bekommt als Feedback kein Problem. Ein Besuch auf der Webseite des Klosters offenbart das man ökologisch handelt und entsprechend die eigene Landwirtschaft auf organisch-biologische Wirtschaftsweise umgestellt ist.

Am Anreisetag also nach dem beziehen des Zimmers, gleich zur Küche und beim Koch vorgestellt. Begriffe wie laktosefrei und glutenfrei sind keine Fremdworte, es folgte nur nur ein kurzes Abklären hinsichtlich der aktuell verwendeten frischen Produkte.

Das Mittagessen war somit gesichert und kein Problem (und außerdem sehr lecker). Abends die Überraschung, ungefragt gab es für die Intoleranten eine warme Schale mit Reis und verträglichem Gemüse (da hat die Küche mitgedacht!). Einen solchen Service habe ich noch nicht erlebt, ein großes Lob an dieser Stelle.

Am nächsten Tag gab es eine Führung durch das Kloster mit einigen Hintergründen über die ökologische Ausrichtung. So baut die Bäckerei und Metzgerei des Klosters komplett auf die eigenen natürlichen und ökologischen Produkte aus der eigenen Landwirtschaft auf. Es gibt nur Produkte der Session (z.Z. Wintergemüse), man ist Bio Zertifiziert und versorgt sich sozusagen selber.  Vertrieben werden die Produkte im Klosterladen oder auch auf dem Wochenmarkt in Nürnberg auf dem Hauptmarkt

Als Fazit, leckeres verträgliches Bio essen. Das Kloster ist auch für Menschen mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten ein Ort zum Einkehren.