Bedauerlicherweise entscheidet der Wähler

Man ist der Wahlkampf in NRW spannend. Zum einen geht es um die Currywurst (unklar ist mit Kraftketchup oder Schranke rot/weiß), zum anderen kann sich ein Bundesminister nicht entscheiden ob Bund oder Land. Ganz abgesehen davon was macht die FDP, wer kloppt sich bei der Linken und wieviel Prozent holen die Piraten.

Aber nun ist sie raus die heiße Luft, Spitzenkandidat der CDU, Bundesminister Norbert Röttgen hat es ja erfolgreich geschafft sich mit vielen Worten nicht dazu zu äußern ob er auch in der Opposition in NRW bleibt oder wieder zurück nach Berlin geht. Alleine dieses Schwabulieren ist schon, nunja kein Qualitätsmerkmal für die Politik(er). Den Vogel hat er aber bei ZDFlogin (cooles Format, wenn ich nur Zeit hätte das alles anzuschauen) abgeschossen. Zitat:

Ich meine, ich müsste eigentlich dann Ministerpräsident werden, aber bedauerlicherweise entscheidet nicht allein die CDU darüber, sondern die Wähler entscheiden darüber.

Nun ist es raus, der Wähler ist doch nur im Weg. Mal ehrlich wer wundert sich eigentlich noch über den Höhenflug der Piraten? Wenn Politiker nur mit Worthülsen um sich werfen, Satzungetüme erzeugen um nichts zu sagen und dann noch am liebsten ohne Wähler entscheiden wollen, ja was sagt man da als Wähler?

Ich hoffe mal auf eine hohe Wahlbeteiligung am Sonntag und das die Stimmen an diejenigen gehen, die klare Aussagen treffen und glaubwürdig sind. Und falls dann doch bedauerlicherweise der Wähler einen CDU Ministerpräsidenten will, dann ist das bedauerlicherweise demokratisch.

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